Gemeinsam für ein sauberes Sri Lanka: Internationale Zusammenarbeit beginnt in Niederösterreich
„Clean Sri Lanka“ – Nachhaltiger Austausch mit Ministerdelegation

Im Rahmen einer UNO-Konferenz begrüßte Senator Manfred Rieger eine hochrangige Delegation aus Sri Lanka zu einem besonderen Abschlussprogramm in Wien und Niederösterreich. Ziel des Treffens war der Austausch zu kommunalen Herausforderungen und Umweltlösungen – mit einem besonderen Fokus auf das Projekt „Clean Sri Lanka“.
Nach einer gemütlichen Fiakerfahrt durch den ersten Bezirk, der Besichtigung des Stephansdoms und dem Aufstieg auf den Nordturm erwartete die Gäste ein klassisch österreichisches Abendessen in Rekawinkel – Schnitzerl und Kardinalschnitte, liebevoll zubereitet von Sabine Rieger.
In einer offenen und herzlichen Atmosphäre diskutierten Bürgermeister Josef Rottensteiner, Parlamentspräsident Mr. Wieremaratne sowie die Minister für Verteidigung (Mr. Jayasekara), Wissenschaft & Technologie (Mr. Abeysena) und Gesundheit & Medien (Mr. Wijemuni) mit ihren Gastgebern über kommunale Strukturen und nachhaltige Strategien im Umgang mit Abfall und Tourismus.
Ein Highlight war der gemeinsame Besuch des Wertstoffzentrums am Wienerwaldsee. Dort wurden konkrete Ansätze zur Mülltrennung und Kreislaufwirtschaft diskutiert – mit Blick auf den steigenden Tourismus in Sri Lanka. Gerade der Tourismus in weniger strukturierten Ländern verursacht eine Vielzahl von Umweltsünden. Senator Rieger betonte:
„Die Urlauber sollen ohne schlechtes Gewissen in ein sauberes Land reisen können – und die Bevölkerung soll von dieser Entwicklung profitieren.“
Rieger betreibt gemeinsam mit einem singhalesischen Partner ein Umweltberatungsunternehmen in Kandy. Teil dieses Netzwerks ist auch ein nach ESG-Richtlinien errichtetes Hotel am höchsten Punkt der Stadt – ein Beispiel dafür, wie nachhaltiger Tourismus und regionale Entwicklung Hand in Hand gehen können.
Diese Initiative zeigt: Internationale Zusammenarbeit beginnt mit gegenseitigem Respekt, Offenheit und dem Willen, voneinander zu lernen. Wien und Sri Lanka haben hier einen wichtigen Schritt gemacht.