Am 16. Juni war KommR Thomas Schaden, der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) NÖ, für die Fachgruppe der Handelsagenten im Einsatz – fraktionsübergreifend ist er mit Kollegen der Wirtschaftskammer mit SPÖ-Wirtschaftssprecher Nationalrat Dr. Christoph Matznetter an einem Tisch gesessen.

Thema waren die Interessen der Handelsagenten und ihre Herausforderungen im beruflichen Alltag, wie der drohende Sachbezug bei e-Autos und die Angemessenheitsgrenze bei der Anschaffung von PKW, die seit 21 Jahren nicht valorisiert wurde. „Das Auto ist für viele Kleinunternehmer:innen kein Luxus – es ist ihr Büro auf vier Rädern. Wer regelmäßig hunderte Kilometer zu Kund:innen fährt, braucht ein zuverlässiges Fahrzeug. Wir begrüßen es, wenn Unternehmer:innen dabei auf Elektro setzen wollen – aber ein E-Auto mit echter Alltagsreichweite kostet nun mal mehr als 40.000 Euro. Eine Angemessenheitsgrenze, die seit 21 Jahren nicht angepasst wurde, ist schlicht nicht mehr zeitgemäß. Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss auch den Unternehmerinnen und Unternehmern entgegenkommen, die ihn im Alltag umsetzen wollen.“

v.l.n.r.: Mag. Christian Rebernig, Generalsekretär des Weltverbandes der Handelsagenten IUCAB, KommR Christoph Fürntratt, Obmann der Steirischen Handelsagenten, NAbg. Dr. Christoph Matznetter, Wirtschaftssprecher der SPÖ, Peter Feigl, Bundesobmann-Stellvertreter der Handelsagenten und KommR Thomas Schaden, WKNÖ-Vizepräsident und Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes NÖ